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Ausflug mit den Naturfroscher:innen in das Naturmuseum

Am Dienstag den 10.01.2026 waren wir mit den Naturforscher:innen im Naturmuseum. Es war laut aber auch sehr spaßig. Betreuer:innen waren Jette und Elle. Wir haben viel gesehen und waren sogar in der Sonderausstellung über unseren Boden.

In der Ausstellung konnten wir sehen, wie es unter uns aussieht. Man hat die verschiedensten Tiere gesehen die im Boden leben und den Boden pflegen. Natürlich waren  ausgestopft. Man konnte auch selber ausprobieren Holz zu zerkleinern, das war sehr schwer. Dann konnten wir auch noch verschiedene Säuren aus dem Boden riechen. 

Nach dem Besuch der Sonderausstellung haben wir uns kurz besprochen und haben Gruppen festgelegt. Mindestens drei Leute durften zusammen gehen und ab einer abgemachten Uhrzeit haben wir uns wieder getroffen. 

In dem Museum gab es sehr viele Tiere zusehen, das größte stand in der Mitte des Hauses, es war ein großer Dino. Außerdem gab es sehr altes und spannendes versteinertes Holz. Im unteren Teil gab es auch einen Baumstumpf wo man die verschiedenen Tiere am Baum sehen konnte. dann ein kurzer Stop am Memori mit den anderen ging es in den Gruppen weiter. 

Als nächstes bin ich mit meiner Gruppe zu einer abgebildeten Straße gekommen, mit einem Auto drauf. Am Straßenrand lag ein toter Igel, der abbilden sollte wie gefährlich die Straße ist und wie gefährlich wir sie machen. Dann kamen wir zu einem Bienenstock, der aber leider Winterpause hatte, egal weiter geht’s.

Als nächstes kamen wir zu einer Küche. Da wurden die verschiedenen Tiere in groß dargestellt und ein Bildschirm hat in Zeitraffer verschimmelnde Erdbeeren gezeigt. Als nächstes war ein Mini-Rätsel dran, man musste per Geruch die verschiedene Pflanzen erraten, das war schwer hatt aber Spaß gemacht. Dann kam man in einen dunklen Raum wo man die Stadt in der Nacht gesehen hat. Weiter hat man einen Fuchsbau gesehen mit den kleinen Baby-Füchsen. Beim nächsten Mini-Rätsel musste man Fell anfassen und erraten welches Tier das ist. Letzter Stop auf der ersten Etage war das Aquarium – wunderschön. 

Das wars mit der ersten Etage. Jetzt schnell hoch, als wir hoch kamen, sahen wir einen Raum der glänzte. Lauter Diamanten, Gold und vieles mehr. Es war wunderschön, man konnte sogar einen Diamanten anfassen. Als nächstes waren wir bei den Neandertalern. Man durfte den Schädel anfassen. Man konnte sehen: Waffen, Feuersteine, Äxte, … das war cool. 

Dann kamen die Mammuts. Man konnte die verschiedenen Arten der Mammuts sehen. Der Backenzahn des Mammuts war größer als der Kopf eines durchschnittlichen Menschen. Direkt daneben sah man ein Skelett eines Höhlen-Bär. Dann gelangten wir in ein Zelt mit zwei Raptoren. Weiter kamen wir zu einem Stück über den Ozean. Man hat verschiedene versteinerte Unterwasser-Lebewesen gesehen. Dann kam auch schon der letzte Raum in dem es um das Sonnensystem ging. Den wir uns leider nicht angucken konnten, denn wir hatten keine Zeit mehr. Deswegen schnell nach unten gehen. Dann haben wir noch einen Sitzkreis gemacht und besprochen, was wir gesehen haben und was gefehlt hat oder was man beim nächsten mal besser machen kann. Dann gab es Waffeln und wir haben uns verabschiedet und uns auf den Heimweg gemacht.

E.L.

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NaturFreund:innen Freizeit im Ith – Juli/August 2026

Update: Anmeldung ab jetzt möglich!

Die NaturFreund:innen Dortmund Nord werden im Juli ein Ferienlager am NaturFreunde Haus Lauenstein veranstalten. Die Freizeit wird vom 28.7. bis zum 6.8. (2. und 3. Ferienwoche NRW) stattfinden. Wir werden 10 Tage am Ith verbringen und jeden Tag Aktivitäten anbieten. Einige Beispiele:

  • Klettern
  • Schwimmen
  • Wandern
  • Bogenschießen
  • Siebdruck
  • Sauna (Therme Salzhemmendorf)
  • Fußball, Basketball, Tischtennis
  • Ausflug nach Hameln
  • Tropfsteinhöhle
  • politische Bildung
  • Kino

Die Kinder werden in Gruppenzelten untergebracht. Erwachsene schlafen in ihren eigenen Zelten.

An- und Abreise finden per ÖPNV statt. Alle Teilnehmer:innen brauchen für Juli und August ein Deutschland Ticket.

Veranstalter: Naturfreunde Dortmund Nord
Alter von: 8 Jahre, Kinder unter 8 nur mit Betreuung durch die Eltern
Anmeldeschluss: 15.05.2026
Preis – Kinder: 300 Euro
Preis – Erwachsene: 400 Euro
Inklusive: Übernachtung in Gruppenzelten, Vollverpflegung, Programm & Betreuung
Reisebedingungen: https://www.natur-freund.in/wp-content/uploads/2026/02/Reisebedingungen.pdf

Anmeldung: https://cloud.systemli.org/apps/forms/s/2AmEQ6QTgLRcZzsrdFyksd7R

Einen Bericht der Sommerfreizeit 2025 findet ihr hier https://natur-freund.in/2025/09/19/sommerfreizeit-am-ith-2025/

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Eine solidarische Stadt braucht Verkehrsgerechtigkeit!

Dieser Artikel erschien zu erst in unserer Zeitung „Dortmund Solidarisch“ zur Kommunalwahl 2025.

Als vor einem Jahr, am 4. September 2024, ein Schüler an der Münsterstraße in Dortmund von einer Straßenbahn erfasst und schwer verletzt wurde, waren die Bestürzung und die Betroffenheit in der Nordstadt sehr groß. Einen Monat später gingen über 450 Menschen, überwiegend Schulkinder und ihre Eltern, in der Dortmunder Nordstadt auf die Straße, um für sichere Schul- und Kitawege zu demonstrieren. In unmittelbarer Nähe zur Münsterstraße liegen die Albrecht-Brinkmann-Grundschule, die Libellen-Grundschule, die Nordmarkt-Grundschule, die Anne-Frank-Gesamtschule und das Helmholtz-Gymnasium. Hunderte Schüler*innen überqueren täglich auf dem Schulweg die vierspurige Straße mit der in der Mitte geführten Stadtbahn. An den Kreuzungen kommt es regelmäßig zu schweren Verkehrsunfällen. Offensichtlich ist die Münsterstraße mit dem Fokus auf den PKW-Verkehr und die Stadtbahn geplant worden. Fußgänger*innen bleiben nur schmale Steige und gefährliche Überwege. Radverkehr ist schlicht nicht vorgesehen.

Auto Auto Auto …

Die Situation an der Münsterstraße soll hier nur ein Beispiel sein. Denn ähnliche Situationen sehen wir in der gesamten Nordstadt, in ganz Dortmund, so wie in vielen Städten Deutschlands, Europas und der ganzen Welt. Das Auto als individuelles Verkehrsmittel steht im Fokus eines Mobilitätssystems, das sich nicht an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.

Das Auto verdrängte seit Anfang des letzten Jahrhunderts andere Verkehrsteilnehmende zunehmend, seien es Lasten-Fahrräder, Straßenbahnen oder den Eisenbahnverkehr. Dabei lässt der ständige Konsum von PKW auf der einen Seite die Wirtschaft kontinuierlich wachsen und sichert vermeintlich Arbeitsplätze, auf der anderen Seite dient der eigene PKW als Investitionsobjekt und Statussymbol. Auf die Spitze treibt es mit dieser Erzählung der extrem rechte US-Unternehmer Elon Musk, der ein autonomes Auto sinniert, das, wenn nicht von den Besitzer*innen genutzt, eigenständig als Taxi Geld verdienen soll. Immer mehr und immer größere PKW drängen in die Städte und verschärfen die Verkehrssituation.

Hierbei ist die mangelnde Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer*innen nur eines der Probleme, die durch den immer weiter anwachsenden Autoverkehr entstehen. PKW verbrauchen zum Fahren und vor allem zum Stehen enorm viel Platz. Abgase und Lärm senken die Lebensqualität und verkürzen das Leben der Bewohner*innen nachweislich.

Rechter Kampf gegen Klima- und Verkehrsgerechtigkeit

Konfrontiert mit dieser Situation versuchen einige Kommunen, dieses sich selbst verstopfende System durch Reglementierung einzuhegen und so vor dem Kollaps zu bewahren. Geschwindigkeiten werden reduziert, Fahrstreifen durch Radwege ersetzt, Parkraum eingeschränkt oder Parkgebühren erhoben. Obwohl die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinheit oft alternativlos erscheinen, folgt nicht selten eine rechte Kampagne gegen diese Maßnahmen. Sehr medienwirksam konnte dies in Berlin verfolgt werden, wo auch die CDU den Kampf gegen die Radwege zu einem zentralen Kommunalwahlthema gemacht hat. Auch sehen wir, dass soziale Bewegungen, die sich Mobilitäts- und Klimafragen widmen, zur Zielscheibe von Neonazis und der extrem rechten AfD werden. Im CSU-regierten Bayern werden Klimaaktivist*innen wie Terroristen staatlich verfolgt.

Verkehrswende statt Antriebswende

Damit alle Menschen sicher am Straßenverkehr partizipieren können, muss sich die Verkehrspolitik grundlegend ändern. Während Dortmund einer Studie des Car Centers Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen zufolge die Großstadt (mehr als 500.000 Einwohner:innen) mit der höchsten Autodichte ist – auf 1.000 Einwohner*innen kommen 410 Fahrzeuge –, landet die Stadt im Fahrradklima-Test 2024 des Allgemeiner Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC) auf Platz 13 von 15 unter den Großstädten. Neben der Breite und dem Zustand der Radwege bemängelten die Teilnehmer*innen gefährliche Situationen durch parkende Autos auf Radwegen, an Kreuzungen und vor allem beim Überholen durch Autofahrende, die den vorgeschriebenen Sicherheitsabstands von 1,5 Metern missachten.

Doch nicht nur die Fahrradinfrastruktur müsste ausgebaut werden, um zu einer wirklichen Verkehrswende zu gelangen. Das gesamte Verkehrssystem muss radikal umgestaltet werden, das Auto darf dabei nicht mehr als primäres Verkehrsmittel gedacht werden. Der ÖPNV muss ausgebaut werden und die Nutzung kostenlos sein. Auch Fußgänger*innen brauchen freie und sichere Wege, die zum Spazieren und Verweilen einladen.

Wenn wir diesen Bogen von der schrecklichen Verkehrssituation vor der eigenen Haustür über die kapitalistischen Produktionslogik zu den rechten Bewegungen der heutigen Zeit schlagen, wird eines klar: Wir können nicht losgelöst voneinander gegen unsinnige Mobilitätssyteme, eine klimazerstörende Energiepolitik oder extrem rechte Strukturen kämpfen. Wir müssen diese Kämpfe miteinander in Verbindung setzen, gemeinsam die kapitalistische Produktionslogik durchbrechen und eine solidarische Gesellschaft schaffen.

Naturfreund:innen Dortmund Nord

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Dortmund zeigt Haltung – Schluss mit den Nazitreffen in Dortmund-Dorstfeld

Gemeinsame Erklärung von antifaschistischen Organisationen aus Dortmund:

In Dortmund-Dorstfeld treffen sich jeden Monat Neonazis zu gemeinsamen Abendveranstaltungen, bei denen sie um Nachwuchs für ihre Partei werben.

Wir, ein Zusammenschluss von Gruppen und Organisationen aus der Dortmunder Stadtgesellschaft, werden diesem Treiben nicht länger tatenlos zusehen. Schluss mit den „Heimatabenden“!

Dank des unermüdlichen Engagements vieler über Jahre hinweg ist es gelungen, neonazistische Strukturen in Dortmund zurückzudrängen. Die einstigen Kader sind weggezogen, weil sie hier keine Zukunft für ihre menschenverachtende Gesinnung sahen. Das ist ein Erfolg der Zivilgesellschaft und er zeigt: Gemeinsam sind wir stärker!

Doch wir ruhen uns nicht aus, denn es gibt weiter viel zu tun. Monatlich am letzten Freitag finden in der Thusneldastraße, unweit des Wilhelmplatz, sogenannte Offene Abende statt, bei denen die Neonazis der HEIMAT Dortmund aktiv um Nachwuchs werben, versuchen Jugendliche anzusprechen und einen Anlaufpunkt für die Anhänger*innen ihrer Nazipartei zu bieten.

Doch wir antworten mit einer lauten, bunten und vielfältigen Stimme: Dorstfeld gehört uns allen! Hier gibt es keinen Platz für Hass, Ausgrenzung oder menschenfeindliche Ideologien! Wir kommen zusammen, zeigen Präsenz und feiern diesen Stadtteil:

  • Ein Ort, an dem sich alle sicher und willkommen fühlen.
  • Ein lebendiger Stadtteil, in dem Vielfalt gelebt und gefeiert wird.
  • Ein starkes Netzwerk aus Nachbar*innen, Vereinen und Initiativen, das für eine offene Gesellschaft einsteht.

Wir, die unterzeichnenden Gruppen und Organisationen, rufen dazu auf, sich an jedem letzten Freitag des Monats in Dorstfeld für Gegenaktionen zu versammeln. Wir zeigen dort gemeinsam klare Kante gegen das Treiben der Neonazis der „HEIMAT Dortmund“.
Seid dabei! Jede*r kann mitmachen! Denn Dortmund ist bunt, laut und voller Leben – und das bleibt so!

Dortmund, Januar 2026

  • AStA TU Dortmund
  • Autonome Antifa 170
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Dortmund
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ortsverband Dortmund Innenstadt-West
  • BlockaDO – gemeinsam gegen Nazis
  • GRÜNE JUGEND Dortmund
  • Naturfreund:innen Dortmund Nord e.V.
  • NOrdstadt gegen Nazis. Solidarität verbindet
  • OMAS GEGEN RECHTS Dortmund-West
  • Offenes Treffen gegen Rechts Dortmund (OTgR)
  • Quindo e.V. und Projekt Quartiersdemokraten
  • Rhythms of Resistance im Pott (RoR Pott)
  • SJD – Die Falken UB Dortmund
  • ver.di Westfalen

https://blockado.info/2026/01/19/dortmund-zeigt-haltung-schluss-mit-den-nazitreffen-in-dortmund-dorstfeld/

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Paddeln im Kajak – Level 1 und 2

Das Sportbildungswerk Kanuschule NRW bietet für Mitglieder der NaturFreund:innen Dortmund Nord die Lehrgänge „Paddeln im Kajak – Level 1 und 2“ an. Die Lehrgänge sind der ideale Einstieg in den Kanusport. Übernachtet wird im eigenen Zelt oder Camper. Kajaks werden von der Kanuschule gestellt. Im Rahmen der Kurse wird der Europäische Paddel-Pass Stufe 1 oder 2 Kajak vergeben. Weitere Infos zum EPP-D findest du unter Europäischer Paddel Pass – Kanu-Verband NRW e.V. (kanu-nrw.de). Für jeden Kurs wird ein Unkostenbeitrag von 35€ fällig.

Paddeln im Kajak – Level 1

Für den ersten Kurs werden Tourenboote verwendet, in denen du die Grundtechniken einfach und sicher lernen kannst. Am ersten Tag lernst du Grund-, Bogen- und Ziehschlag, um verschiedene Manöver fahren zu können. Bei einem Pausensnack widmen wir uns theoretisch dem Thema Sicherheit. Am zweiten Tag übst du auf der Lippe bei mäßiger bis flotter Strömung das Traversieren und Kehrwasserfahren.

Kursinhalte

  • Einstieg in den Kanuwandersport (Kajak)
  • Verhalten bei einer Kenterung durch eigenes Erleben
  • Paddeltechniken (Grund-, Bogen- Und Ziehschlag)
  • Traversieren
  • Kehrwasserfahren
  • Kanutour

Ziele

  • Sicherheit im Kajak
  • Paddeltechniken
  • Naturerlebnis

Termin

Paddeln im Kajak – Level 2

Im zweiten Kurs werden die Paddel-Grundtechniken verfeinert und du lernst wie du kontrolliert kenterst und wieder ins Boot steigst. Zu zweit und möglichst auch alleine – mit Hilfe der T-Lenzung bzw. des Heelhooks. Auch das Kehrwasserfahren, Traversieren sowie natürliche und künstliche Gefahren auf dem Gewässer werden geschult. Sicherheitshalber bringen wir Helme für euch mit.

Kursinhalte

  • Weiterführende Paddeltechniken
  • Wiedereinstiegstechniken (z.B. Heelhook)
  • Kehrwasserfahren
  • Traversieren
  • Kanutour

Ziele

  • Mehr Sicherheit im Kajak
  • Paddeltechnik verfeinern
  • Naturerlebnis

Termin

Anmeldung

Weitere Infos per Mail an kontakt@natur-freund.in
Bild: Kanuschule NRW https://www.sportbildungswerk-nrw.de/kanuschule

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Kletterfest 2025

Die Klettergruppen der OG Dortmund Kreuzviertel und der OG Dortmund Nord feiern das Saisonende mit einem Kletterfest in der Sporthalle Nord I und anschließender Party im Nordpol.

10:00 Uhr bis 10:30 Uhr – Anmeldung
11:00 Uhr – Qualistart
19:00 Uhr – Konzert und Party im Nordpol

  • monstr morski
  • Astro Groove Collective
  • mampfret/theycallmemanni

Einlass 19 Uhr, Konzertbeginn 20 Uhr, am Einlass können gerne 5-10€ gespendet werden.

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Kletter-Workshop für Skillsharing, Auffrischung und Ausbildung an den Rochers de Freÿr (Belgien)

Am langen Oktoberwochenede startete die erste Ausbildungs- und Auffrischungs-Workshop der Landesfachgruppe Klettern der NaturFreunde NRW zu Themen wie Knotentechnik, Umbau am Top, Standplatzbau und Klettern in Mehrseillägenrouten.

Mit zwei voll besetzten PKWs ging es am Donnerstag Abend, von Dortmund aus los Richtung Belgien. Nach etwa 4 Stunden Fahrt durch den täglichen Feierabendstau auf Nordrhein-Westfälisch Autobahnen erreichten wir unser Unterkunft für die nächsten drei Nächte im Französischen Givet. 

Am nächsten morgen starteten wir, nach dem gemeinsamen Frühstück, zu den ca 15km entfernten Rochers de Freÿr. An den Kalksteinfelsen am östlichen Ufer der Maas befindet sich Belgiens größtes Klettergebiet. Vom Parkplatz am Aussichtspunkt auf das Schloss Freyr ging es zunächst an der N95 entlang und dann steil bergab ans Ufer der Mass zum Fuss des Felsens Le Merions.

Zunächst machten wir uns in ein paar Sportkletterrouten mit dem Felsen vertraut, bevor einige Teilnehmer*innen nach einer Einführung und ausgiebigen Übungsphase zum Thema Standplatzbau, in ihre ersten Mehrseillängen-Routen einstiegen. Da wir mit zwei Seilschaften in der selben Route kletterten und an den Standplätzen jeweils aufeinander warteten, war sichergestellt das immer noch eine zweite Person am Standplatz zur Unterstützung anwesend war. So konnten diejenigen die ihre ersten Mehrseillängen kletterten ihre ersten Erfahrungen sammeln.

„Ich habe an den drei Tagen sehr viele tolle neue Erfahrungen gemacht, viel gelernt und bin meine ersten Mehrseillängen geklettert. Ein wunderschönes Wochenende!“ (Frederick)

Das über Westeuropa herziehende Unwetter brachte auch uns am Samstag morgen Sturmböen und Regen, so das wir uns am Abend zuvor dazu entschieden unser Frühstück etwas nach hinten zu verschieben und erst später in unseren zweiten Kletter-Tag zu starten. Nachdem wir ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt hatten, überlegten wir gemeinsam hin und her ob wir an den Felsen fahren oder als alternative in eine Kletterhalle gehen sollten. Da der Regen nachließ und der Himmel aufriss entschieden wir uns trotz der im Tagesverlauf weiteren angekündigten Regenschauer wieder nach Freÿr zu fahren.

Als wir am Fels an kamen, zeigten sich einzelne blaue Flecken am Himmel. Bevor wir jedoch mit der Kletterei starteten, gab es von unseren Trainer:innen Ole und Zülfie eine Wiederholung des Themas Standplatzbau vom Vortag und eine Einführung zum Rückzug aus der Route. Auch das übten wir wieder an unseren an vier Bäumen befestigten Trainingsbrettern, dabei erwischte uns der für mittags angekündigte Regenschauer und wir wurden ordentlich durchnässt. 

Nach dem Regen trocknete der Fels erstaunlich schnell, so das wir uns mit fünf Seilschaften in zwei Routen auf den Weg machten. Als wir den Gipfel erreichten versank die Sonne bereits auf der gegenüberliegenden Flussseite hinter den Bäumen.

„Der Workshop hat uns gut auf die anstehende Trainerausbildung im nächsten Jahr vorbereitet“ (Johanna)

Um den Sonntag noch gut nutzen zu können, standen wir an unserem dritten Workshop-Tag früh auf. Eine gute Entscheidung. Denn das schöne wetter lockte einige weitere Kletterer*innen an den Felsen. Dieses mal teilten wir die Gruppe. Mit einer dreier und zwei zweier Seilschaften gingen wir ebenfalls am Felsens Le Merions in den Sektor Cubitus in zwei Mehrseillängen-Routen. Am Gipfel angekommen gab es noch eine abschließende Lerneinheit zum Umbauen am Top. Eine zweite Gruppe übte das Umbauen am Top in Theorie und Praxis im Sektor les Lillois.

Bevor wir uns auf den Heimweg machten beendeten wir den Kletter Workshop mit einem gemeinsamen Pommes essen.

Ein Riesen Dank geht an unsere Trainer:innen Ole und Zülfi, der Landesfachgruppe Klettern der NaturFreunde NRW, die den Kletter-Workshop organisiert und geleitet haben. 

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Wasserspaß in und auf der Ruhr

Am Sonntag, 21.09.25 starteten wir trotz angesagten Regenwetters mit knapp zwanzig Naturfreund:innen Richtung Wetter Hbf. Der erste Regenguss erwartete uns schon am Bahnhof Wetter und so schmissen wir uns noch am Bahnsteig in unsere Regenkleidung. Als wir dann am Flussufer begannen, die Boote vom Hänger zu wuchten und zur Einsatzstelle zu schieben, wurde uns gleich wieder warm. Nachdem wir uns schließlich für die Wunschbesetzungen in den Booten entschieden hatten, ging es los. Die ersten Strömungen und Felsen im Wasser bescherten abenteuerliche Fastkenterungen, danach floss die Ruhr langsamer und wir paddelten vergnügt vor uns hin mit gelegentlichem „Päckchenpacken“ inklusive Tauschmanövern und Butterkuchen. Die jüngeren Paddler:innen ließen sich ab und zu von ihren Steuerfrauen durch die Gegend kutschieren und konnten dabei die Augen schließen oder die Graureiher, Schwäne und Gänse studieren. Dabei ließen sie sich aller Vorhersage zum Trotz sogar ab und zu die Sonne ins Gesicht scheinen.

Am Wittener Wehr durften wir nach kurzer windiger Pause noch einmal unsere Kräfte unter Beweis stellen, indem wir alle acht Boote um das Wehr herumtrugen. Nachdem alle Boote angekommen und viele Steine übers Wasser geflippert waren, starteten wir unsere letzte Etappe. Dabei kam uns als letztes Hindernis noch das Wendemanöver des Wittener Ausflugsdampfers „Schwalbe“ in die Quere, doch mittlerweile waren wir alle so eingepaddelt, dass wir auch diese Challenge bravourös meistern konnten. Auf den letzten Metern wurden noch einige Wettpaddelungen im Vor- und Rückwärtsgang betrieben. Am Steg im Wittener Muttental angekommen nahmen wir unsere Wechselwäsche entgegen. Bevor wir diese wärmend überzogen, nutzten wir jedoch noch die Gelegenheit des einladenden Stegs für ein ausgiebiges Bad in der Ruhr – herrlich erfrischend und ein krönender Abschluss! Wieder warm eingepackt und voll Glücksgefühl machten wir uns auf den Weg in die Wittener Innenstadt, wo wir den Tag mit einem Eis ausklingen ließen. Wenn es warm genug für ein Bad in der Ruhr ist, dann geht Eis allemal!

Ein schöner Tag mit viel Action, schönem Beisammensein, Naturfeeling und Bewegung bleibt uns in guter Erinnerung und wird hoffentlich bald auf einem anderen schönen Wasser wiederholt.

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Sommerfreizeit am Ith 2025

Mit Beginn der Sommerferien in NRW war es endlich so weit. Am Morgen des 15. Juli ging es los zu unserer Sommer-/Klettefreizeit am Ith. Von Dortmund aus machten sich 31 Naturfreund*innen der Ortsgruppen Dortmund Nord und Dortmund Kreuzviertel auf den Weg ins Weser-Bergland, um dort 10 Tage auf dem Campingplatz am Naturfreundehaus Lauenstein zu verbringen. 

Bis auf eine kleine Gruppe Erwachsener die sich schon einen Tag eher mit vollbeladenem PKW und Hänger auf den Weg gemacht hatten um schon einmal das Camp auf zu bauen, reisten die Teilnehmer*innen gemeinsam mit dem Zug an. Von Dortmund ging es mit der Regionalbahn über Löhne nach Marinau.  Nach einer kurzen Wanderung vom Bhf Marienau durch Felder und Wälder kamen wir am Naturfreunde Haus Lauenstein an.

Malik: Am meisten haben mir der Dreimeterturm im Naturschwimmbad und der Badesee gefallen

Nach dem alle die erste Nacht gut überstanden hatten, machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg um auf einer kleinen Wanderung die Umgebung zu erkunden. Auch Regen ließen wir uns nicht abhalten. Ausgestattet mit Regenjacken und Wanderschuhe ging es in den Wald bis zum Lauenteich. Der Nachmittag bei stärkerem Regen wurde mit gemeinsamen vorlesen, malen und Werwolf spielen verbracht.

Eva: Mir hat besonders gut gefallen dass wir so viel geklettert sind und vor allem am Fels.

Am Donnerstag ging es dann zum ersten mal an den Fels. Nach dem alle Kinder Essen u. Trinken, Regenkleidung und Klettersachen eingepackt hatten ging es zu den Levedagsener Klippen in den Sektor mit den vielversprechenden Namen Zirkus. Nach einem Kurzen Zustieg erreichten wir den Wunderschönen Felsen.

Mila: das Programm, es war spannend und abwechslungsreich

Am Wochenende wurde das Wetter besser. Die grauen Wolken verzogen sich und mit der Sonne wurde es direkt heiß so das wir das gute Wetter nutzten um den Tag im nah gelegenen Naturfreibad zu verbringen. In den nächsten Tagen konnten die Kinder aus einem bunten Progam wählen. So stand natürlich Klettern auf dem Programm, aber auch Bogenschießen, Schwimmen in einem nahegelegenen See und eine Höhlenexpedition. Wenn das Wetter mal nicht so gut war, gab es Angebote am Platz, wie ein Kreativprogramm mit Batiken, Armbänder fädeln und Buttons machen, einen Kino Abend oder Ringeln und Raufen.

Emilia: Das wir bestimmt 15 mal Werwolf gespielt haben, was sehr lustig war.  Manchmal aber auch sehr Wuselig und Chaotisch 😊

Einen Tag nutzte die Flinta-Klttergrupe um nur mit Flintas und Mädels an den Fels zu gehen. Es ging über Felder und durch den Wald zum Hohenstein an den Marienauer Klippen.

Den letzten Abend ließen wir mit Liedern und Gitarre am Lagerfeuer ausklingen.

„„Berg frei“ ist unser Gruß der hell erklingen muss, mit Apfelmus. Wo der Naturfreunde Wimpel weht,alles fest zusammen steht in Not und in Gefahr.“ Erschalte es auf dem Weg durch Felder auf dem Weg zum Bahnhof Marinau und bei der Ankunft im Dortmunder Hauptbahnhof. 

Mila: „Ich dachte 10 Tage sind lang aber die Zeit ging schnell vorbei.“ – nächstes Jahr fahre ich wieder mit!

Ein großer Dank geht an das Naturfreundehaus Lauenstein und die Naturfreunde Lauenstein, die das Bogenschießen organisiert haben.

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Solidarität statt Hetze!

Aufruf zur Demonstration am 30.08.2025 – um 12:00 Uhr auf dem Platz der deutschen Einheit – anlässlich der Kommunalwahl in Dortmund. (Erstveröffentlichung auf https://www.dortmund-solidarisch.de/solidaritaet-statt-hetze/)

Am 14. September 2025 werden in Dortmund der Stadtrat, die Bezirksvertretungen, die Vertretenden im Ruhrparlament des RVR und die Integrationsräte gewählt. Die Wahlen entscheiden, welche Parteien in diesen Gremien wie viel Macht erhalten. Das Netzwerk Dortmund Solidarisch ruft im Vorfeld der Wahl zu einer Demo für die solidarische Gesellschaft und gegen rechte Hetze auf.

Auch bei der Kommunalwahl kündigt sich eine Entwicklung an, die seit Jahren in der Bundespolitik zu beobachten ist und seit Anfang 2025 an Fahrt und Bedrohlichkeit gewonnen hat. Einer faschistischen Partei, der AfD, gelingt es zunehmend, die gesellschaftlich vorhandenen Ressentiments, den Rassismus und den Hass auf Menschen, die sich nicht in ihr reaktionäres Gesellschaftsbild einfügen wollen, in Wahlstimmen umzuwandeln. Auch in Dortmund erhoffen sich die rechten Hetzer*innen Stimmgewinne und weitere Sitze in den Stadtparlamenten. Ihr Programm ist die Vertreibung unserer Nachbar*innen, unserer Mitschüler*innen und Arbeitskolleg*innen nach rassistischen Kriterien, das formuliert ihr Spitzenkandidat genau so.

Wir werden uns gemeinsam dieser bedrohlichen Entwicklung entgegenstellen. Wir wollen das gute Leben für alle und die AfD ist aktuell die größte Bedrohung auf dem Weg dahin. Wir stellen ihr unsere Solidarität entgegen.

Wir kämpfen in Gewerkschaften für besser Löhne und Arbeitsbedingungen, organisieren Kultur- und Stadtteilzentren, stehen ein für die Rechte von Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nichtbinären, trans und agender Personen, widersprechen rassistische Hetze und verlangen eine angemessene Infrastruktur in unseren Vierteln, vom Schwimmbad bis zur Verkehrsplanung. Wir sind der Teil der solidarischen Gesellschaft.

Unsere Anliegen werden wir zwei Wochen vor der Kommunalwahl in Dortmund auf die Straße bringen. Wir lassen uns nicht täuschen von denen, die uns gegen unsere Mitmenschen aufhetzen wollen. Wir widersprechen denen, die abwiegeln und gleichzeitig den Schulterschluss mit den Faschist*innen suchen. Unsere Demonstration ist kein Wahlkampf für eine Partei – Wer sich unseren Standpunkten anschließen will, ist willkommen

  • Wir stehen solidarisch zusammen gegen Rassismus und Antisemitismus. 
  • Wir fordern ein klares Bekenntnis aller Parteien zum Ausschluss der AfD. Keine gemeinsamen Auftritte, Podien o.ä.
  • Wir kämpfen für für die solidarische Gesellschaft und fordern die notwendige Infrastruktur.

30.08.2025 – 12:00 Uhr
Platz der deutschen Einheit
(Südausgang Dortmund Hbf)

Kommt in den Kinderblock auf der Demo von Dortmund Solidarisch!

Treffpunkt: 12:00Uhr
Katharinenstraße, direkt am Wall/ Wiese vor der Bibliothek.