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Kletterfest 2026

Das Jahr 2026 neigt sich in immer schnelleren Schritten dem Ende zu. Die Kletterrouten in der Sporthalle Nord I sind schon abgeschraubt und neue werden gerade gebaut. Wie Jedes Jahr feiern die Klettergruppen der Naturfreund:innen Dortmund das Saisonende mit einem Kletterfest und Klettervergleich für Jung und Alt in der Sporthalle Nord I.
Im Anschluss gibt es ein Konzert mit der Band Instabil und einer Party mit den DJs Giacomo und Eskil im Pferdestall im Heimathafen.

Samstag 14.11.2026
10:00 Uhr bis 10:30 Uhr – Anmeldung
11:00 Uhr – Qualistart
19:00 Uhr – Konzert und Party im Pferdestall mit Instabil (Feminist Punk aus Hannover) und den DJs Giacomo und Eskil

Hier ein paar Infos zum Ablauf:

  • Geklettert wird in verschiedenen Gruppen (Frauen, Männer, Jugend, Kinder).
  • Es wird im Toprope geklettert.
  • Die erbrachte Kletterleistung wird über ein Punktesystem ermittelt und festgehalten.
  • Die Finals werden im Isolationsmodus ausgetragen.
  • Das Reglement wird vor dem Wettbewerb ausführlich erklärt.
  • Die Startgebühr liegt für Erwachsene bei 3 €. Kinder und Jugendliche können kostenfrei teilnehmen.
  • Die Kletterrouten werden für den Wettkampf neu geschraubt.
  • Die drei Besten jeder Gruppe werden mit Preisen und Urkunden geehrt.

Damit der Tag auch kulinarisch ein Erfolg wird, sorgen wir wieder gemeinsam für Verpflegung.
Getränke, Kuchen, Salate und andere Leckereien finden erfahrungsgemäß viele dankbare Abnehmer – es wäre großartig, wenn alle etwas zum Buffet beitragen könnten.

Bringt gerne euer Publikum mit – Freunde, Geschwister, Eltern & Co. sind herzlich willkommen!
Wir freuen uns auf einen tollen Tag mit euch – voller Bewegung, Spaß und guter Stimmung!

Sporthalle Nord I
Münsterstraße 162, 44145 Dortmund

Heimathafen
Speicherstraße 15, 44147 Dortmund

Klettergruppe Kreuzviertel
https://naturfreunde-kreuzviertel.de/klettergruppe/

Klettergruppe Nord
https://natur-freund.in/klettern/

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Kletterfreizeit in den Dentelles de Montmirail (Süd-Frankreich) – Ostern 2027

In den Bergkämmen der Dentelles de Montmirail werden wir in den Osterferien Klettern und Wandern. Wir werden Ausflüge zu Klettersteigen machen und in Schluchten baden gehen.

Die Unterbringung wird auf einem Campingplatz sein, wo wir uns selbst verpflegen.

Die Kletterfreizeit richtet sich an Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren und wird von erfahrenen Kletter-Trainer:innen und Teamer:innen betreut. Vorkenntnisse oder eigene Kletterausrüstung werden nicht benötigt. Interessierten ist zur Vorbereitung aber unser reguläres Kletterprogramm zu empfehlen.

Die Freizeit findet während der Osterferien in NRW statt.

Abfahrt 22.03.2027
Ende 02.04.2027
Kosten: 450€ für Mitglieder der Naturfreunde, 500€ für Gäste
Inklusive: Anreise, Übernachtung in Gruppenzelten, Vollverpflegung, Programm & Betreuung
Veranstalter: Naturfreunde Dortmund Nord e.V.

Voranmeldung: https://cloud.systemli.org/apps/forms/s/iedjoPiy4s64QPPjJE4DnpXF

Die Voranmeldung ist nicht verbindlich. Vorangemeldete Personen werden bei der Anmeldung bevorzugt behandelt. Die Anmeldung wird im Januar 2027 freigeschaltet.

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Wie kritisch darf die gemeinnützige Zivilgesellschaft sein?

Dieser Artikel erschien zu erst in unserer Zeitung „Dortmund Solidarisch“ zur Kommunalwahl 2025. Autor*in: Stephanie Handtmann – Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“.

Gemeinnützige Vereine, die sich für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie einsetzen, geraten zunehmend unter Druck. Beispielhaft dafür steht die berühmt-berüchtigte Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion, mit 551 detaillierten Fragen zur Arbeit von 17 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Zusammenstellung dieser NGOs wirkt erratisch – von Greenpeace und der Deutschen Umwelthilfe über Attac und die Neuen Deutschen Medienmacher*innen bis hin zu den Omas gegen Rechts ist alles dabei: kleine und große, eher lose strukturierte und fest etablierte, gemeinnützige und nicht gemeinnützige. Als gemeinsamer Nenner lässt sich wohl festhalten: Diese Organisationen gehen der Union aus irgendeinem Grund anscheinend furchtbar auf die Nerven.

Kulturkampf auf dem Rücken einer kritischen Zivilgesellschaft

Bemerkenswert war auch die Tonalität der Anfrage: Das Raunen von „finanziellen Schattenstrukturen“ und einem „Deep State“ erfüllt primär den Zweck, als kritisch wahrgenommene zivilgesellschaftliche Organisationen zu diffamieren und zu delegitimieren. Eine solche Herangehensweise kennen wir von der AfD. Dass nun auch die Union sich nicht zu schade dafür ist, auf diese Weise gegen eine kritische Zivilgesellschaft zu Felde zu ziehen, hat eine beunruhigende neue Qualität. Das Vorgehen fügt sich nahtlos ein in eine Debattenkultur, die politische Auseinandersetzungen nicht mehr entlang von Sachfragen führt, sondern zunehmend kulturkämpferisch daherkommt.

Mit dieser Kleinen Anfrage setzt die Union in Bezug auf die kritische Zivilgesellschaft nicht nur den Ton für die neue Legislaturperiode, sondern stellt gleichzeitig auch das Bestreben infrage, mehr Rechtssicherheit für gemeinnützige Vereine zu schaffen. 2021 hatte sich die Ampel zwar auf eine Reform geeinigt, war damit aber gescheitert. Vage gehaltene Formulierungen im aktuellen Koalitionsvertrag wie „Modernisierung des Katalogs gemeinnütziger Zwecke“ lassen von der aktuellen Regierung diesbezüglich noch weniger erwarten.

Gemeinnützigkeit als anerkannte Basis gesellschaftlichen Handelns

Was vielen Menschen nicht klar ist: Gemeinnützigkeitsrecht ist Steuerrecht. „Gemeinnützig ist, wer die Allgemeinheit selbstlos fördert“ steht sinngemäß in der Abgabenordnung. Dieser Status beinhaltet viel mehr als nur Steuervorteile für Spender*innen und den Verein selbst. Er ermöglicht den Vereinen zum Beispiel Zugang zu kommunalen Räumlichkeiten zu vergünstigten Konditionen und ist häufig Voraussetzung für die finanzielle Förderung durch Drittmittelgeber wie Stiftungen. Der Status Gemeinnützigkeit ist ein breit anerkanntes Siegel für positives gesellschaftliches Wirken. Der Einsatz für Natur- und Klimaschutz, Jugendarbeit, Sport, Kunst, Kultur oder Verbraucher*innenberatung – das und vieles mehr ist von den gemeinnützigen Zwecken in der Abgabenordnung abgedeckt. In der Auflistung fehlen jedoch eine Reihe von ebenfalls zweifelsfrei Gemeinwohl fördernden Zwecken wie etwa Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.

Zudem hat der Bundesfinanzhof 2019 mit dem „Attac-Urteil“ die beiden Zwecke Förderung des demokratischen Staatwesens und der politischen Bildung deutlich verengt. Politische Bildung darf seitdem nur noch „in geistiger Offenheit“ stattfinden, wie auch immer Finanzbeamt*innen diese definieren. Das demokratische Staatswesen wird nach dieser Rechtsprechung nicht durch demokratisches Handeln an sich gefördert, der entsprechende Zweck erlaubt lediglich, die Funktionsweise unseres Staatswesens zu erläutern. Wer sich also politisch einmischt und keinen passenden Zweck zur Verfügung hat, läuft Gefahr, die Gemeinnützigkeit zu verlieren.

Das alles wird zunehmend zum Problem, denn konservative bis rechtsradikale Kreise nutzen sowohl die Lücken und Unsicherheiten im Gesetz als auch die Mär vom politischen Neutralitätsgebot, um Vereinen systematisch das Leben schwer zu machen. Sie stiften dazu an, vermeintlich parteipolitisch oder auch nur „politisch“ agierende Vereine bei den Finanzämtern anzuzeigen. Dabei verkennen sie zweierlei: Selbstorganisiertes Engagement ist essenziell für unsere Demokratie und zwar auch dann, wenn es unbequem ist, weil dessen Ziele (selbstverständlich!) nicht zwangsläufig mit denen von Parteien übereinstimmen. Es ist genau die Aufgabe solcher Organisationen, sich für unterrepräsentierte und schwach vertretene Gruppen und Anliegen einzusetzen – weil es sonst niemand tut. Und zweitens: Die Anwendung politischer Mittel ist Vereinen gestattet, so lange die eigenen Zwecke verfolgt werden. Im Anwendungserlass zur Abgabenordnung ist sogar festgelegt: Auch vereinzelte Stellungnahmen zu tagespolitischen Themen außerhalb der eigenen Satzungszwecke sind grundsätzlich erlaubt. Auf viele Vereine wirkt diese unklare Rechtslage dennoch verunsichernd und einschüchternd. Aus Angst vor dem Verlust ihrer Gemeinnützigkeit halten sie sich häufig unnötigerweise zurück und beschneiden sich und ihre Arbeit.

Mythos Neutralitätsgebot

Was hat es mit dem zunehmend häufig gegen NGOs ins Feld geführten Neutralitätsgebot auf sich? Kurz gesagt: Es ist ein großes Missverständnis. Im Gegensatz zu staatlichen Stellen sind zivilgesellschaftliche Akteure eben nicht zur Neutralität verpflichtet. Auch dann nicht, wenn sie für einzelne Projekte staatliche Fördermittel beziehen. Organisationen sind in ihrem Handeln frei, sie sind Grundrechtsträger, was zum Beispiel Meinungs- und Versammlungsfreiheit angeht, sie dürfen eine klare politische Haltung haben und diese, etwa bei Demonstrationen, sogar in zugespitzter Form äußern. Wie das Bundesverfassungsgericht mehrfach betont hat, ist es sogar die Aufgabe des Staates, eine „freie und offene Meinungs- und Willensbildung“ zu gewährleisten. Zwar verbietet das Gemeinnützigkeitsrecht zivilgesellschaftlichen Organisationen, parteiähnlich zu sein oder eine Partei direkt zu unterstützen – keineswegs jedoch müssen sie politisch neutral sein, denn das würde ihre gesellschaftliche Funktion ad absurdum führen.

Und nun?

Unsere Demokratie steht unter Beschuss. Anstatt die unabhängige Zivilgesellschaft einzuschränken, muss das Engagement für unsere zentralen Grundwerte besser unterstützt werden. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt für den Gesetzgeber, das Gemeinnützigkeitsrecht ins 21. Jahrhundert zu bringen – ganz im Sinne der vielfach beschworenen wehrhaften Demokratie!

Stephanie Handtmann ist geschäftsführende Vorständin der Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“, einem Zusammenschluss von über 220 Vereine, Organisationen und Stiftungen. Die Allianz setzt sich für ein modernes Gemeinnützigkeitsrecht ein.

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LISABOUVIER + ÖDNIS – 06.11. IM HEIMATHAFEN

Bielefeld und Hannover schicken uns zwei gute Gründe, an diesem Freitag nicht zu Hause zu bleiben.

LisaBouvier kommen mit Riot-Punk, feministischer Wut und ordentlich Druck um die Ecke. Schnell, angepisst, direkt – keine großen Umwege, dafür mit ihrer Platte „RIØT“ im Gepäck. Punk zum Wütendsein und Mitschreien.

Ödnis aus Hannover machen ihrem Namen erfreulich wenig Hoffnung. Düster-Synth, Punk, Wave, kalt und treibend und schlechte Laune mit Tanzpotential. Irgendwo zwischen Keller, Nebelmaschine und dem Gefühl, dass draußen seit drei Monaten November ist.

Man kann sich also schön gemeinsam in den Abgrund bewegen.

Bier und Limo gibt’s natürlich auch – für ’nen schlanken Taler. 🍺

Freitag, 06.11.2026
Heimathafen Dortmund / Pferdestall
Speicherstraße 15 · 44147 Dortmund
Einlass 19 Uhr · Beginn 20 Uhr
Spende 7–12 €

Kommt rum. 🖤

NO RACISM · NO BULLSHIT

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Schön, dass du dabei warst!

Hallo liebe Naturforscher:innen, drei Jahre voller Angebote und gemeinsamen Abenteuer liegen hinter uns! Einmal im Monat haben wir uns dienstags Nachmittag zuerst in der Hafenwiese und dann im SÖZ getroffen, um gemeinsam die Natur zu erforschen und unsere Nachbarschaft ein bisschen besser zu machen und mitzugestalten.Wir hatten zusammen viel Spaß, haben tolle Ausflüge gemacht und super coole Sachen gebastelt. Leider ist es uns aus beruflichen Gründen derzeit nicht möglich das Projekt dienstags in der bisherigen Form fortzuführen.

Wir möchten noch einmal gemeinsam zurückblicken auf all das, was wir zusammen geschafft haben! Unsere Highlights waren Ausflüge ins Naturmuseum, in den Süggelwald und die Erkundung unseres Stadtteiles. Dabei waren wir oft wie echte Natur-Detektive unterwegs mit Becherlupen und haben im Garten Insekten bestimmt und Nisthilfen für Vögel und Bienen gebaut! Erinnert ihr euch noch, wie wir im Süggelwald das Dammwild beobachtet haben und eine Natur-Rallye gemacht haben? Wir haben gelernt, wie wichtig die Bienen für unsere Umwelt sind und wie lang achtlos weggeworfener Müll braucht um zu verrotten. Bei unseren Kreativ-Angeboten haben wir aus alten Sachen ganz neue Schätze gemacht! Beim Upcycling haben wir bewiesen, dass Müll nicht gleich Müll ist. Zusammen haben wir zum Beispiel Pflanzgefäße aus Tetrapaks gebastelt, Saatbänder selbst hergestellt, ein Hochbeet gebaut und bepflanzt und vieles mehr. Wir haben nicht nur geredet, sondern mit tatkräftiger Unterstützung richtig angepackt. Mit Greifzangen haben wir eine Menge Müll gesammelt und mit Schildern und Trillerpfeifen haben wir gemeinsam für sichere Schul- und Kitawege und bessere Fahrradinfrastruktur demonstriert. Zusammen mit Querwaldein haben wir einen Schnitzführerschein gemacht und auch das Spielen, gemeinsame Essen und Beisammensein ist nicht zu kurz gekommen! Mit euren tollen Ideen und eurer Hilfe habt ihr die Welt an unseren Nachmittagen ein Stückchen grüner und bunter gemacht. Das ist eine tolle Sache! 💚

Wie geht es nun weiter? Unsere regelmäßigen gemeinsamen Nachmittage sind vorerst zwar vorbei, aber unsere Abenteuer als Umwelt-Schützer:innen und Naturforscher:innen gehen weiter!Unser Wissen werden wir bei unseren Freizeiten, Gruppenaktivitäten und kommenden Projekten einbringen. Erzählt euren Freund:innen und Familien, was ihr gelernt habt.Bleibt so neugierig und fröhlich, wie ihr seid und hört nicht auf so tolle Fragen zu stellen! Ein riesiges Dankeschön für euren Einsatz und ganz herzlichen Dank auch an unsere Kooperationspartner:innen insbesondere das Sozial-Ökologische-Zentrum für die solidarische Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Wir werden auch weiterhin Projekte und Ausflüge anbieten. Wir haben noch ganz viele Ideen die wir noch nicht umgesetzt haben, deshalb halte dich über die Webseite auf dem Laufenden wann und wie es weitergeht. Wir freuen uns auch, wenn ihr zur Mitgliederversammlung kommt und wir gemeinsam neue Pläne schmieden können.

Bis bald Elle, Vince und Jette

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II. Antifa Solifest

Am 12.09.2025 ist es soweit, das II. Antifa Solifest findet ab 13:12 Uhr im SÖZ in der Dortmunder Nordstadt. Dort erwarten euch Vorträge Workshops und Ausstellungen, und eine große Tombolla Für das leibliche wohl gibt es Kaffee und Kuchen, Pizza und Pommes. Ausklingen wird das Fest mit einem Konzert des dem Dortmunder Rapper „Schlakks“ (Mehr Infos zum Programm findet ihr auf der Seite des Antifa Solikomitees Dortmund (https://antifasolidortmund.noblogs.org/)

Und auch wir sind beim Solifest mit am Start. Unsere Siebdruck AG bietet einen DIY Siebdruck-stand an. Dort könnt ihr eure selbst mitgebrachten (hellen) Textilien mit Tollen antifaschistischen Motiven bedrucken.

Außerdem öffnen wir unser Zirkuszelt von 14 bis 17 Uhr als Kids Corner!
Dort erwarten euch Spiele – unter anderem Kicker –, kreative Bastelangebote und die Möglichkeit, eure eigenen Buttons zu gestalten.

Kommt vorbei.

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Sicherungskurs für Betreuer:innen der Naturfreundejugend NRW

Am Mittwoch haben Teamende und ehrenamtliche Betreuer:innen der Naturfreundejugend NRW einen zweitägigen Sicherungskurs für Klettern im Toprope abgeschlossen. Der Kurs beinhaltete die theoretischen Grundlagen und viel Praxis. Geleitet wurde der Kurs von Trainer:innen der Naturfreund:innen Dortmund Nord.

Im Herbst möchten wir die Ausbildung dann mit einem Vorstiegskurs weiterführen.
Alle Kurse sind für Mitglieder und Interessierte offen und kostenfrei. Anfragen bitte per Mail an klettern@natur-freund.in

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Kletter-Workshop für Skillsharing, Auffrischung und Ausbildung

18.09.2026 – 17:00 Uhr bis 20.09.2026 – 16:00 Uhr

Dieser zweitägige Lehrgang im Klettergebiet Freyr in den Ardennen richtet sich an alle, die  Klettergruppen am Fels betreuen oder betreuen möchten.

Wir wollen Gelerntes auffrischen, Wissenslücken füllen und uns über Ausbildungsmethoden austauschen. Mögliche Themen sind je nach Teilnehmendenpräferenz das Abseilen über mehrere Seillängen, Umbauen am Top, das Einrichten von Topropes, Mehrseillängenrouten klettern oder Einführung in die behelfsmäßige Bergrettung.

In zwei Tagen werden wir mehrere Themenbereiche theoretisch und praktisch behandeln. Geleitet wird der Kurs von zwei Trainer*innen.

Du solltest mindestens im 4. Grad (UIAA) sicher vorsteigen und einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert haben. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Der Lehrgang ist Mitgliedern der NaturFreunde (oder eines Gastverbandes) vorbehalten.

Benötigte Ausrüstung:

  •   Klettergurt
  •   Kletterhelm
  •   2 * 120 cm Bandschlingen
  •   2 * HMS-Schraubkarabiner
  •   1 * Dreiwege- oder Ballock-Karabiner
  •   1 * Schraubkarabiner
  •   1 * Basiskarabiner
  •   8 * Express-Sets
  •   1 * 70 m Einfachseil pro 2 Teilnehmer:innen
  •   1 * Abseilgerät (ATC oä.)
  •   1 * Klemmschlinge
  •   Kletterschuhe
  •   Erste-Hilfe-Set
  •   Zustiegsschuhe
  •   Wetterfeste Kleidung
  •   Kletter-Rucksack

Veranstalter ist die Landesfachgruppe Klettern der NaturFreunde NRW.
https://naturfreunde.de/termin/kletter-workshop-fuer-skillsharing-auffrischung-und-ausbildung-0

Für Mitglieder der Naturfreund:innen Dortmund Nord wird ein Unkostenbeitrag von 45€ fällig.
Anmeldung unter https://cloud.systemli.org/apps/forms/s/fWDCF96QfF6iFWdGnLdS8cMB

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Kajakfreizeit – Werra Sommer 2026

Eigentlich hätte es ja ganz anders kommen sollen. Der französische Kanuverband hatte unsere Jugendgruppe zu einer gemeinsamen Freizeit nach Amiens eingeladen. Doch kurz vor den Ferien scheiterte das Projekt dann doch noch, und wir standen plötzlich ohne Jugendfreizeit da. Eine eigene Freizeit aus dem Boden stampfen gestaltete sich als doch sehr schwierig: Unsere Wassersportabteilung wurde erst vor einem Jahr gegründet und der Verein verfügte noch über keine eigenen Boote, keinen Trailer, keine Ausrüstung.

Es war auf der letzten JHV zwar schon beschlossen in diesen Bereich zu investieren, aber es waren weder Förderanträge gestellt, noch lag ein Konzept vor. Plan war, das in der zweiten, ruhigeren Jahreshälfte zu erledigen. Aber hilft ja nix, die Betreuenden hatten sich schon Urlaub genommen und die Jugendlichen ihre Sommerferien um unsere Freizeit geplant. Also haben wir innerhalb weniger Wochen Fördergelder beantragt, einen Bootstrailer gekauft und angemeldet, einen Haufen neuer und gebrauchter Kajaks gekauft und eine 5-tägige Tour auf der Werra geplant. Den Trailer holten wir zwei Tage vor Beginn der Tour vom Händler aus dem Rheinland ab und bauten ihn am gleichen Tag zusammen. Entgegen aller Erwartungen hatten wir also  Montag Morgen Boote, Paddel, Trailer, Packsäcke und Schwimmwesten und konnten (fast) pünktlich um 9:00 Uhr Richtung Kleinvach an der Werra aufbrechen.

Ob unser ganzes Gepäck, die Zelte, die Verpflegung und die Küche wirklich in die schmalen Kajaks passt, war bis zum Schluss spannend. Doch wir mussten nichts zurück lassen und konnten heiter die Werra runterschippern. Unsere Tour führte uns in 5 Tagen von Kleinvach über Witzenhausen bis zum Kloster Bursfelde an der Weser. Trotz niedrigem Pegel kamen wir gut durch. Nur dass sämtliche Schleusen außer Betrieb waren, hatten wir so nicht auf dem Schirm. Das Umtragen der beladenen Kajaks ist mit einer Kinder- und Jugendgruppe doch ein anstrengendes Unterfangen.

Unsere Tour führte uns auf der Werra als Grenzfluss durch das ehemalige innerdeutsche Grenzgebiet, das sich mittlerweile vom Sperrgebiet zu einem Lebensraum vieler großer und kleiner Vögel gewandelt hat.

Zum ersten Mal fuhren wir auch über ein paar Stromschnellen und bekamen einen kleinen Vorgeschmack wie Wildwasser-Kajakfahren sein könnte. Wir nutzten die Freizeit außerdem, um unsere verschiedenen Boote durchzuprobieren und zu testen, mit welchen Booten wir gut zurechtkommen. 

Neben dem Spaß auf und im Wasser wurde auch viel Fußball gespielt, Eis gegessen, ins Freibad gegangen und vor allem Pferde gestreichelt. In der kältesten Nacht der Freizeit haben wir uns bei Temperaturen um die 10 Grad auch auf eine Nachtwanderung gewagt.

Auf unserer ersten mehrtägigen Ausfahrt mit dem Verein konnten die Kinder und Jugendlichen und auch die Betreuenden viele wichtige Erfahrungen sammeln, die wir in die nächsten Freizeiten einbringen werden. Ein großer Dank geht an Werner und den KC-Witzenhausen für die nette Unterkunft und die guten Ratschläge.

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Kinderpfingstcamp 2026 – Auf Spurensuche in der „Detektei Ebberg“

Auch in diesem Jahr fand das Kinderpfingstcamp auf dem Ebberg statt. Unter dem Motto „Detektei Ebberg“ begaben sich zahlreiche kleine und große Detektiv:innen auf die Suche nach Rätseln, Hinweisen und geheimnisvollen Spuren. Mit viel Neugier, Teamgeist und Entdeckerfreude wurden verschiedenste Aufgaben gelöst und Geheimnisse entschlüsselt.

Die Naturfreund:innen Dortmund Nord unterstützte das Pfingstcamp in diesem Jahr mit einem kreativen Siebdruck-Angebot. An zwei Tagen konnten Kinder und Jugendliche die spannende Frage erforschen: „Wie kommt die Farbe auf den Stoff?“ Dabei lernten sie die Grundlagen des Siebdrucks kennen und konnten selbst kreativ werden.

Neben dem Bedrucken von Aufnähern, T-Shirts und Stoffbeuteln hatten die Teilnehmenden auch die Möglichkeit, weitere Drucktechniken auszuprobieren, u.a. war der Linoldruck im großen Interesse und bot viele Gelegenheiten, eigene Ideen gestalterisch umzusetzen.

Wir bedanken uns bei allen Helfer:innen und Teilnehmenden und freuen uns schon darauf, im nächsten Jahr die Magischekraft der Farben und das gemeinsame Miteinander auf dem Ebberg zu erleben.